Prädestiniert für einen Einsatz der AT-Technik sind Fertigungsbetriebe in der zerspanenden Metallbearbeitung. Auf Sicht bieten sich Anwendungen bei der Holz- und Kunstoffbearbeitung, sowie weite Bereiche der Industrierobotertätigkeiten gleichermaßen an.
In der zerspanenden Metallbearbeitung lassen sich die Drehmaschinen in besonders prägnanter Weise mit Automatikwerkzeugen zu hochflexiblen Bearbeitungseinheiten aufrüsten.
An Drehmaschinen wird Spannen/Lösen an der Drehspindel (Werkstücke) und auch an Werkzeugspindeln (Werkzeuge) benötigt. Ersetzt man diese bekannten Maschinenkomponenten durch entsprechende AT-Spindeln, ist die Spann/Löse-Funktion als NC-Achse steuerbar und ein automatisches Umrüsten auf einfache Weise möglich.
  • Eine Drehmaschine in AT-Ausführung kann unterschiedlichste Werkstücke produzieren.
  • Eine Drehmaschine in AT-Ausführung ist nicht kompliziert !
  • Eine Drehmaschine in AT-Ausführung ist nicht langsam !
AT-Drehmaschinen sind sinnvoll, sobald die Maschinenlaufzeit gegenüber einer konventionellen Maschine um ca. 2 Std. pro Woche gesteigert werden kann. Selbst bei der vorsichtigen Annahme, das sich die Rüstzeiten an der Maschine wenigstens halbieren, sind alle Maschinen mit derzeit mehr als 4 Std. Stillstand pro Woche potentiell für einen Ersatz durch AT-Maschinen geeignet.


( Das Entwicklungsziel beinhaltet wesentlich größere Rüstzeitreduzierungen )


Info-Übersicht
Layout-Beispiele
Layout-Beispiele: Hochflexible Drehmaschine II
Layout-Beispiele: Prinzip für ein hochflexibles Maschinenkonzept
Layout-Beispiele: Prinzip übertragen auf eine Gegenspindelmaschine
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